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Ziele und Ausblick

2014 will Sanitas den «einfachen Zugang» weiter ausbauen. Das neue Departement Business Transformation soll dabei für Innovation sorgen. Im politischen Umfeld wird die Abstimmung über die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» die Diskussion prägen.

«Einfacher Zugang» – auch im Jahr 2014

Der «einfache Zugang» zu Sanitas wird 2014 weiter ausgebaut. Mehrere Projekte stehen in diesem Zusammenhang vor der Realisierung. Dazu gehört beispielsweise im Bereich der Services der Ausbau des Online-Kundenportals. Auch Kunden mit gesundheitlichen Problemen können auf die Unterstützung von Sanitas zählen. Ein Medikamentencheck ermöglicht es den Versicherten, einfach und rasch ihre Medikamente auf unerwünschte Wechselwirkungen untersuchen zu lassen. Der «Priority Access» schliesslich soll den schnelleren Zugang zu medizinisch hochwertigen Leistungen garantieren.

Innovationsschub dank Business Transformation

Sanitas wird ihre Strategie im digitalen Bereich breit weiterentwickeln. Um dies auch organisatorisch zu unterstützen, wurde per 1. Januar 2014 das Departement Business Transformation geschaffen. Dieses soll dazu beitragen, die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im digitalen Umfeld optimal zu erkennen und zu nutzen. Denn die zunehmende Individualisierung der Kundenbedürfnisse und der fortgesetzte Trend zum Nutzen von elektronischen Plattformen (für die Information und den Verkauf) schaffen neue und viel versprechende Möglichkeiten, die das Krankenversicherungsangebot verändern können.

Einheitskassenabstimmung wirft ihre Schatten voraus

Die Abstimmung über die Einführung einer öffentlichen Krankenkasse wird die gesundheitspolitische Diskussion im Jahr 2014 prägen. Sanitas begrüsst einen schnellen Abstimmungstermin, damit man sich wieder auf konstruktive Reformen konzentrieren kann. Das Unbehagen eines Teils der Bevölkerung gilt es zwar ernst zu nehmen. Sanitas ist aber überzeugt, dass die Mehrheit der Stimmberechtigten von den Vorteilen des jetzigen Mehrkassensystems wie zum Beispiel der Wahlmöglichkeit bei den Produkten oder vom freien Zugang zu den Krankenversicherungen weiterhin profitieren will und deshalb keinen radikalen Systemwechsel und keine Einheitskasse möchte. Allerdings gilt es, die Vorteile des heutigen Systems und den Weg zu pragmatischen Reformen auch für die Allgemeinheit verständlich darzustellen.